covid-19

 

Zur Zeit prägt die COVID-19-Pandemie unser Leben, hier in Deutschland genauso wie in allen anderen Ländern der Erde. Das öffentliche Leben steht still, wir sollen soziale Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben und häufig unsere Hände waschen.

Aber was, wenn du kein zu Hause hast?

Aber was, wenn du keinen Zugang zu sauberem Wasser hast?

Aber was, wenn du keinen Platz hast, um Abstand zu halten?

Die Menschen in den informellen Siedlungen Lateinamerikas, mit denen TECHO zusammenarbeitet, gehören in dieser Krise zu den am meisten gefährdeten Personen. In vielen Ländern galten und gelten wesentlich strengere Ausgangsverbote als in Deutschland. Zu Hause bleiben bedeutet für viele, dass sie wochen- oder sogar monatelang keine Arbeit und kein Einkommen haben. Zusätzlich zu den alltäglichen Problemen von Platzmangel, prekärer Wohnsituation, eingeschränktem Zugang zu Wasser und Strom und meist fehlender Kanalisation, stellen die zur Zeit erforderlichen besonderen Hygienemaßnahmen und die Gesundheitsversorgung eine große Herausforderung da.

Zum Schutz der Menschen vor Ort, der Freiwilligen und Mitarbeitenden, musste TECHO alle regulären Treffen und Arbeitseinsätze aussetzen. Das betrifft insbesondere die Besprechungen der Koordinator*innen von TECHO mit den engagierten Nachbar*innen, die normalerweise alle ein bis zwei Wochen stattfinden. Aber gerade in dieser schwierigen Zeit möchten wir einen besonders intensiven Kontakt aus der Ferne zu halten. Freiwillige und Mitarbeitende von TECHO versuchen sich in allen Ländern möglichst täglich mit den Sprecher*innen jeder Gemeinde auszutauschen (https://www.techo.org/informate/actualizacion-ante-pandemia-covid19/).

TECHO unterstützt aktuell insbesondere mit:

Informationsaustausch

Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Behörden, Unterstützung der öffentlichen Gesundheitsversorgung und Aufbau von Datenbanken mit lokalen Unterstützungsangeboten

Hygieneartikeln

Verteilung von Hygieneartikeln

Lebensmitteln

Unterstützung mit Lebensmitteln

Wasser

Hilfe bei der Verbesserung der Wasserversorgung und Wasseraufbereitung

Notunterkünfte

Sobald es die Situation erlaubt, wird TECHO den Bau von Notunterkünften wieder aufnehmen. Denn nur wer ein zu Hause hat, kann zum Schutz der anderen zu Hause bleiben.

Sanitärhäuschen

Bau von Toiletten und öffentlichen Waschbecken zur Verbesserung der Hygiene.

Gesundheitsversorgung

Ärztinnen und Ärzte kommen zu den Menschen in die Siedlungen, um den Menschen einen einfacheren Zugang zu einer Behandlung zu ermöglichen.

In dieser schwierigen Zeit, in der Grenzen geschlossen sind und jede und jeder von uns vor eigenen Problemen steht, möchten wir Solidarität zeigen. Möchtest du dabei sein? Dann schließe dich unserer internationalen Kampagne an, bei der wir von TECHO Deutschland mit Freiwilligen aus anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten. Du kannst dich selbst bei uns engagieren (https://techo.de/mitmachen/) oder unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Das geht entweder direkt per Überweisung auf das Konto unseres Vereins (Verwendungszweck: Covid19 Nothilfe) oder über unsere Kampagnenseite auf betterplace.org. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, sind Spenden an uns steuerlich absetzbar. Die Spenden verwenden wir für bedarfsgerechte Nothilfe in Lateinamerika. Abhängig von der aktuellen Situation werden wir ein Land oder mehrere Länder unterstützen, in denen die Not am größten ist.